Splitter, DSL-Router und PPPoE

Eine vorhandene LAN-Verkabelung kann für die Verbindung Splitter und DSL-Router verwendet werden, wenn alle vier Adernpaare (1+2, 3+6, 4+5, 7+8) beschaltet sind. Modem und Splitter nutzen das Aderpaar 4+5. Nicht 1+2 und 3+6, diese werden von (Fast-)Ethernet verwendet.

Die Länge des Kabels zwischen Modem und Splitter darf maximal 100 Meter betragen und muss mindestens der Kategorie 3 (Cat3) entsprechen.

An einem Modem können beliegig viele PPPoE-Geräte angeschlossen werden. Einzige Einschränkung ist die dynamisch zwischen allen Nutzern aufgeteilte Bandbreite.

Soll bei einem T-DSL-Anschluss die Fehlerkorrektur deaktiviert werden (Fastpath), muss ein entsprechender Antrag bei der T-Com gestellt werden. Sollten bei der automatischen Einrichtung Bitfehler auftreten, wird der Antrag abgelehnt. Wird Fastpath per Default aktiviert (der Fall bei manchen Vollanschlussanbietern) können bei entsprechenden Störungen Datenpakete verloren gehen.

http://www.speedcheck.arcor.de/

Java Logging

Beim Programmstart wird geprüft, ob im user.home schon ein Verzeichnis für die Anwendung angelegt wurde. Wenn nicht wird es an dieser Stelle nachgeholt. Im zweiten Schritt werden die Einstellungen fürs Logging geladen. Diese sind Bestandteil der Anwendung (und können später vom Anwender überschrieben werden).

[code lang=“java“]// Verzeichnis prüfen
File logDir = new File(System.getProperty(„user.home“) +
System.getProperty(„file.separator“) + „.app“);
if(! logDir.exists()) logDir.mkdir();
// Einstellungen laden
String res = „/my/app/logging.properties“;
InputStream is = getClass().getResourceAsStream(res);
LogManager.getLogManager().readConfiguration(is);[/code]

Die Einstellungen fürs Logging werden in einem Properties-File gespeichert. Folgendes Beispiel konfiguriert den FileHandler und legt für den ConsolenHandler einen SimpleFormatter fest. In der Darstellung wurde zur besseren Lesbarkeit java.util.logging durch jul ersetzt.

.level = OFF

handlers= jul.FileHandler, jul.ConsoleHandler

jul.FileHandler.level = ALL
jul.FileHandler.pattern = %h/.app/my.log
jul.FileHandler.limit = 50000
jul.FileHandler.count = 3
jul.FileHandler.append = true
jul.FileHandler.formatter = jul.SimpleFormatter

jul.ConsoleHandler.level = ALL
jul.ConsoleHandler.formatter = jul.SimpleFormatter

my.app.MyClass.level = FINE

Erhält man eine Meldung wie Can’t set level for java.util.logging.ConsoleHandler hat man vielleicht nur ein Leerzeichen hinter dem Wert mit angegeben.

Um einen Logger nutzen zu können, leitet man diesem vom Root-Logger ab.

[code lang=“java“]private static java.util.logging.Logger logger =
java.util.logging.Logger.getLogger(„my.class.name“);[/code]

Webstart

Die Ausgabe einer Webstart-Anwendung wird unter %userdir%\Anwendungsdaten\Sun\Java\Deployment\log geschrieben. Vorausetzung ist, das das Protokollieren angeschaltet ist. Unter Start / Ausführen / javaws / Menü Bearbeiten / Einstellungen / Erweitert / Debugging kann die Protokollierung konfiguriert werden. Die Log-Datei javaws.log wird automatisch rotiert.

Links

Java Logging Overview

Logging in Tomcat 5.5

Webmin und Squid Analysis Report Generator

Um SARG im Webmin zu nutzen, wird als erstes das Standard-Webmin-Modul installieren. Die eigentliche Installation der Binary kann bequem per RPM erfolgen. In der Webmin-Modul-Konfiguration muss man den Pfad zur /etc/sarg/sarg.conf anpassen und im Webmin-Modul die Pfade für die Ausgabe und das Log. Ein Apache wird für die Anzeige der Reports nicht benötigt, da der Webmin über seinen Port 10000 diese zur Verfügung stellt.

Update Spamassassin

Spamassassin stolpert über präparierte E-Mails. Mit der Spamassassin 3.1.3 haben die Entwickler eine korrekierte Version Online gestellt. Im folgende wird das Update auf einer Fedora Core 4 beschrieben. Installiert war spamassassin-3.0.3-4.fc4.

Zur Vorbereitung wird eine Verzeichnis angelegt und in diesem ein Backup der bestehenden Konfiguration und die neuen Quellen abgelegt:

[code lang=“bash“]mkdir spamassassin-3.1.3
cd spamassassin-3.1.3
mkdir etc_mail
cp -rp /etc/mail/spamassassin ./etc_mail/
mkdir usr_share_spamassassin
cp -rp /usr/share/spamassassin ./usr_share_spamassassin/
wget Mail-SpamAssassin-.tar.gz[/code]

Das aktuelle Source-Paket kann dann direkt als RPM übersetzt werden. Bei der vorliegenden Installation fehlte das Kommando rmpbuild. Kein großes Problem, denn mit dem Befehl yum install rpm-* wurden alle fehlenden Pakete (eine Menge) nachinstalliert.

[code lang=“bash“]rpmbuild -tb Mail-SpamAssassin-3.1.3.tar.gz[/code]

Nach dem übersetzen findet man die fertigen Pakete unter /usr/src/redhat/RPMS/i386/.

Die Sourcen (inkl. Dokumentation) findet man unter /usr/src/redhat/BUILD/Mail-SpamAssassin-3.1.3. Das in der Datei INSTALL beschriebene Verfahren mit yum install spamassassin für nicht zum Erfolg, den im Repository liegt eine alte 3.0.6 Version.

Weil beim vorliegenden System das Perl-Modul Bestandteil SpamAssassin-Paket war, muss im ersten Schritt die Deinstallation mit der Option –nodeps erfolgen. Im zweiten Schritt werden dann die neu übersetzten Pakete installiert.

[code lang=“bash“]cd /usr/src/redhat/RPMS/i386/
rpm -e spamassassin-3.0.3-4.fc4 –nodeps
rpm -Uvh perl-Mail-SpamAssassin-3.1.3-1.i386.rpm
rpm -Uvh spamassassin-3.1.3-1.i386.rpm
chkconfig spamassassin on
/etc/init.d/spamassassin start[/code]

Subversion und Netbeans

Subversion wurde in Netbeans integriert (ab Version 5.5). Details finden sich auf der Projekt-Homepage. Roman Strobl zeigt in seiner Flash-Demo dessen Anwendung.

Installation

Als erstes installiert man die Komandozeilen-Tools von Subversion. Diese sind unter http://subversion.tigris.org zu finden.

Der Subversion-Support für die Netbeans-IDE kann einfach per Tools/Update Center nachinstalliert werden. Die notwendigen Module finden sich im Abschnitt Feature.

Zum Schluss kann man (vorausgesetzt man benötigt es nicht) das CVS Menü entfernen. Unter Tools/Options/Advanced Options kann man im Bereich IDE Configuration/Look and Feel/Menu das CVS Menü mit der rechten Maustaste anklicken und entfernen (Delete).

Projekt Import

Lokale Projekte können einfach per Kontextmenü im Subversion-Reporitory überstellen werden. Dazu klickt man in der Ansicht Projects den Projektname mit der rechten Maustaste an und wählt: Subversion/Import into Subversion.

import-1.png

Nach dem man die Zugriffsart und Anmeldung für das Repository eingegeben hat, kann man mit Next auf die nächste Seite des Assistenten wechseln. Dort gibt man das Verzeichnis (trunk entspricht dem aktuellen Entwicklungsstand) und Nachricht (entspricht dem Logging-Information) an.

import-2.png

Auf der letzen Seite zeigt der Assisenten alle Dateien an, welche in das Repository überstellt werden. Wichtig ist die zweite Spalte, welche man bei Fehler korregieren kann, denn diese zeigt den Typ der Datei an (Binary oder Text).

import-3.png

Die Output-Ansicht zeigt den Fortschritt des Uploads. In der Ansicht Projects ist zunächst keine Änderung festzustellen. Diese kommen erst, wenn man Dateien ändert (siehe unten).

import-4.png

Projekt Checkout

Möchte man eine lokale Kopie eines in Subversion verwalteten Projekts anlegen, benutzt man den Menüpunkt Subversion/Checkout. Die Anmeldeinformationen entsprechen denen eines Projekt-Imports (siehe oben).

Die Auswahl des Repository-Ordners ist nun durch die Revisions-Angabe ergänzt. Diese kann leer bleiben, wenn man den aktuellen Stand laden möchte. Die Eingabe Local Folder entspricht dem Verzeichnis, in dem das neue Projekt angelegt wird (z.B. C:\Entwicklung\Projekte).

checkout-2.png

In der Ansicht Output kann der Fortschritt des Downloads verfolgt werden. Am Ende erscheint eine Dialog mit dessen Hilfe das angelegte Projekt geöffnet werden kann.

checkout-3.png

Wie beim Import ist auch nach dem Checkout keine direkte Änderung (z.B. in der Ansicht Projects) zu erkennen. Schaut man sich jedoch die Ordner mit dem Dateiexplorer an, kann man die neuen Verwaltungsordner .svn von Subversion sehen.

Änderungen aktualisieren

Netbeans zeigt die Änderungen auf verschiedene Artene an:

  • eine Markierung an Projekten, Ordnern und Paketen besagt das sich etwas an den enthaltenen Dateien geändert hat
  • einzelne Dateien machen duch farbige Bezeichener auf ihre Änderungen aufmerksam
  • mit dem Diff Befehl können schnell Änderungen einzelner Dateien, von Paketen, Ordnern oder Projekten sichbar gemacht werden
  • die Subversion-Ansicht gibt einen direkten Überblick über Änderungen, neue oder gelöschte Dateien des aktuellen Ordners

Eine blaue Markierung zeigt an, das sich in dem Knoten (Projekt, Ordner oder Paket) Dateien geänderte haben oder neue Dateien hinzugekommen sind.

blue_badge.png

Eine rote Markierung weißt auf Konflikte im entsprechenden Knoten hin.

red_badge.png

Ein blauer Bezeichner besagt, das die Datei in der lokalen Projekt-Arbeitskopie geändert wurde.

blue_label.png

Konflikte werden mit einem roten Bezeichner angezeigt. In der Datei findet sich dann eine Bereich, der mit <<<<< und >>>>> eingeschlossen ist. Über das Kontextmenü der jeweiligen Datei kann man mit Subversion/Resolve Conflicts Problem für Problem durchgehen und lösen.

red_label.png

Mit einem grauen Bezeichner werden alle Dateien gekennzeichnet die von Subversion ignoriert werden. Keines der Subversion-Kommandos beachtet diese Dateien.

gray_label.png

Neue Dateien im lokalen Arbeitsverzeichnis werden mit einem grünen Bezeichner kenntlich gemacht.

green_label.png

Der blaue und durchgestrichene Bezeichner zeigt Dateien an, welche der alleine der Commit-Befehl ignoriert. Alle anderen Befehle (z.B. Update) werden normal auf diese Dateien angewendet.

st_label.png

In der Subversion-Ansicht werden alle Änderungen übersichtlich dargestellt. Man erreicht sie über das Kontextmenü vom Projekts Subversion/Show Changes.

subversion-window.png

Das Subversion-Fenster aktualisiert sich während der Arbeit am Projekt selbständig und zeigt folgende an:

  • alle lokal veränderten, hinzugefügten und gelöschten Dateien
  • alle veränderten, neu angelegten oder gelöschten Dateien im Repository
  • sowie alle Dateien die beim zusammenführen einen Konflikt auslösen

Mit den Schaltflächen Local oder Remote kann die Ansicht gefiltert werden.

Über einen Rechtsklick stehen weitere Kommandos zur Verfügung (z.B. die Historie oder die Möglichkeit Änderungen zurück zu nehmen).

Mit update-button.png können alle Updates und mit commit-button.png alle Commits ausgelöst werden.

Doppelklickt man eine Datei, werden deren Änderungen im Source Editor angezeigt. Mit diff-button.png kann man die Änderungen zur ursprünglichen Version (Base) vergleichen.

svn-diff.png

Wenn man die Änderungen ins Repository überspielen möchte, geht dies am besten mit einem Rechtsklick auf das Projekt Subversion/Commit. Damit werden alle lokalen Projektänderungen in das Repository überstellt.

svn-commitwindow.png

jCalendarNet

Mit jCalendarNet bietet die Cyberlab-GmbH eine Netzwerkfähige Lösung für die professionelle Unternehmensweite Verwaltung und Organisation von Terminen, Aufgaben, Ressourcen, Kontakten sowie eMails.

Markieren in Netbeans

Auf der Seite zeigt Gregg Sporar die Installation und Anwendung eines neuen interessanten Plugins. Es ermöglicht das durch einfaches markieren alle Fundstellen im Editor hervorgehoben werden.

Das Plugin ist im Netbeans-Update-Center-Beta als Mark Occurences zu finden.